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Diagnostik bei Morbus Parkinson



Die ersten Anzeichen der Parkinson-Krankheit können recht unspezifisch sein. Deshalb dauert es häufig ein bis zwei Jahre, bis die Erkrankung tatsächlich erkannt und in der Folge richtig behandelt wird. Besonders die Körperhaltung, die fehlende Mitbewegung eines Arms, das gesamte Gangbild und manchmal auch eine eingeschränkte Mimik und Gestik können dem Arzt helfen, die Diagnose Schüttellähmung zu stellen. Zudem sollte er einige körperliche Untersuchungen durchführen. Beispielsweise wird mit dem Schulterzugtest die Standsicherheit geprüft, die bei Parkinson-Patienten herabgesetzt ist. Mit einer Schriftprobe kann auf Unbeweglichkeit (Akinese) getestet werden.

Apparative Untersuchungsmethoden

Zur Diagnostik bei Parkinson werden auch Messungen und bildgebende Verfahren eingesetzt. Beispielsweise werden die Hirnströme in einem EEG gemessen oder eine Tremoranalyse durchgeführt. Bei der Positronen-Emissions-Tomografie oder der Single-Photon-Emissions-Computer-Tomografie wird das Gehirn genauer untersucht. Ein Mangel an Dopamin kann so erkannt werden. Sowohl Messungen als auch bildgebende Verfahren können Morbus Parkinson jedoch nicht nachweisen, sondern nur Hinweise auf die Erkrankung geben.

Diagnostik mit Medikamenten

Zwei medikamentöse Tests stehen zur Verfügung, um Morbus Parkinson zu diagnostizieren. Beim L-Dopa-Test erhält der Patient eine recht hohe Dosis L-Dopa als Tablette, beim Apomorphin-Test wird ihm Apomorphin unter die Haut gespritzt. Beide Medikamente lindern die Parkinson-Symptome. Kann eine Verbesserung anhand einer Skala beobachtet werden, so liegt eine Schüttellähmung vor.
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